
Zum Thema Handelsmarken sind die Standpunkte der beiden „Partner“ Handel und Hersteller in der Regel sehr verschieden.
Kein Wunder, wenn man bedenkt, dass Handel und Hersteller unter vollkommen unterschiedlichen Ausgangsbedingungen zusammenarbeiten:
Der Handel erwirtschaftet seine Erträge über das Umlaufvermögen, das möglichst rasch ‚gedreht‘ bzw. verkauft werden muss, um einen positiven Hebeleffekt auf die Rentabilität zu erreichen.
Der Hersteller hingegen braucht leistungsfähige Maschinen und Anlagen. Die dafür erforderlichen Investitionen sind teuer und die Amortisationszeiten sind lang. Kurzfristige Schwankungen in der Produktion wirken sich unmittelbar in einer Verschlechterung der Produktivität aus.
